Zur Person
| seit 1973 | in Wolkersdorf |
| 2003 | Fremdenführerausbildung im BFI. Führungen im Stille Nacht Bezirk in Oberndorf bei Salzburg. |
| 2004 | Führungen durch die 40 Prunkräume im Schloss Schönbrunn. |
| 2005 | History-World Wien, Wachsfigurenmuseum. |
| 2006 | Geburt meiner Tochter Valerie. |
| 2007 | Ausbildung zur Kellergassenführerin. Kräuterkursausbildung in Wolkersdorf. Ausbildung zum WeinRAD-Guide. |
| seit 2008 | Führungen im Museumsdorf Niedersulz. Führungen im Museumszentrum Mistelbach. |
Schon in meiner Teenagerzeit konnte in mir die Faszination für die Geschichte geweckt werden.
Besonders für die Habsburger
, die so fest mit unserem Heimatgebiet, dem Weinviertel verbunden sind.
Hier in Jedenspeigen bei Dürnkrut begann 1278 der Aufstieg dieser mächtigen Herrscherfamilie.
Im Marchfeld wurde eine der entscheidenden Schlachten gegen Napoleon verloren, und hier im Weinviertel endete auch der Triumpfzug nach der Abdankung des letzten österreichischen Kaisers in Eckartsau, Karl I., welcher danach mit seiner Familie ins Schweizer Exil flüchtete.
Auch unsere Heimatgemeinde wurde gerne von so manchem Habsburger Kaiser besucht.
Kaiser Karl VI, der Vater Maria Theresias, führte sogar mächtige Veränderungen im Stadtkern aus. Er baute das Schloss und unsere Pfarrkirche wesentlich aus.
Das Weinviertel hat schon seit Jahrtausenden eine enorme Bedeutung.
Ich freue mich, wenn ich Ihr Interesse für die Geschichte von Wolkersdorf wecken konnte, und hoffe Sie bei meinen Führungen begrüßen zu können.
Nach der Schlacht bei Jedenspeigen im Jahr 1278 übernahmen die Habsburger die Herrschaft über Österreich. Die Heirat Maria Theresias mit Franz Stephan von Lothringen (Franz I) begründete das Geschlecht Habsburg-Lothringen, welches sich durch die große Kinderanzahl des Paares vergrößerte. 1918 endete die Herrschaft des Hauses Habsburg-Lothringen in Österreich. Das Verhältnis zwischen der Republik Österreich und der Familie regelt das Habsburger-Gesetz von 1919. Otto Habsburg-Lothringen, der Sohn des letzten Kaisers, verzichtete 1961 auf die Herrscherrechte und Vorrechte der Familie.
Unter Karl VI wurde die österreichische Monarchie eine Grossmacht und erlangte ihre grösste Ausdehnung (Neapel, Sardinien/Sizilien, Mailand, österreichische Niederlande, Nordserbien, Teile von Rumänien),
doch gingen 1736 und 1739 wesentliche Bereiche wieder verloren.
In den letzten Jahrzehnten seines Lebens trat er auch als bedeutender Bauher (Karlskirche) auf.
Karl VI war der Letzte der "Musikkaiser", jedoch sind von ihm keine Kompositionen überliefert.
Unter seiner Regentschaft erreichte die Hofmusikkapelle den Höhepunkt ihrer Entwicklung.
Ihre Regierungszeit war durch tief greifende Reformen gekennzeichnet, die in allen Ländern des Habsburgerreiches einen bedeutenden Modernisierungsschub bewirkten:
Die Verwaltung wurde reformiert, das Heereswesen neu organisiert (Gründung der Militärakademie in Wiener Neustadt), die allgemeine Schulpflicht eingeführt, die Folter abgeschafft und der Einfluss der Kirche verringert.